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Das richtige Licht

Noch nicht allzu lange ist es her, als die Beleuchtung im Raum lediglich den Zweck vom Erhellen oder Aufhellen zum Ziel hatte. Räumliche Inszenierung oder präzise Ausleuchtung, Lichtfarbe und Farbwiedergabe wie auch die Materialisierung waren mehr zufällig als absichtlich gewählt. Es ging mehr darum, die Dämmerung erträglicher zu machen und weniger um Stimmung, Raumaufbau oder generell Absicht. Diffuses Licht war geboren, nicht normativ begründet, sondern soviel die Lampe eben hergab.


Wir sprechen heute von Grundbeleuchtung oder ambient light.


Zunehmend wird die Sensibilität bzgl. Licht intensiver und spürbarer. Durch Normen werden einerseits die Leitplanken an Minimalanforderungen gestellt, aber auch Lichtqualität gefordert, die gewisse menschliche Eigenschaften präzise beschreibt und berücksichtigt. Möglichkeiten mit Steuerungen, Kostenreduktionen, Trends und Moden, aber auch eine Vielzahl an Bildern erzeugen neue Bedürfnisse und spielen mit dem Ambiente des Raumes durch gezielten Einsatz verschiedenster Lichtarten, häufig auch Farben oder gar Muster und Strukturen. Kenntnisse über Materialien, Oberflächen, Glanzgrade und Strukturen, auch Bildaufbau, Raumtiefe und Ausrichtung, Dramaturgie und Szenografie, zuguterletzt auch technische Möglichkeiten und die eigenen Bedürfnisse lassen sich nicht mit einer Lampenstelle abholen, sondern werden präzise inszeniert und durch gelernte und gesehene Bilder reflektiert. Es geht um den Zauber und das Spiel mit dem Licht und seinen verschiedensten Facettierungen.


Dieses Licht ist weit mehr als nur Grundbeleuchtung, es schafft Atmosphäre, Akzente und damit Ambiente.

 

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